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Das war der FRG Virtual Run. Von der digitalen Laufidee zum überregionalen Sportevent.

11.834,45 zurückgelegte Kilometer und knapp 1.000 Stunden Sport sind das Resultat von 345 Teilnehmern.
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Wie so häufig entstehen die besten Ideen und Gedanken nicht beim verbissenen Grübeln über die Dinge, sondern in der Entspannung. So erging es auch unserem zweiten Vorstand Michael Haydn, der bei  einer entspannten Feierabend-Joggingrunde den Gedankenblitz eines virtuellen Laufevents hatte.

Es ist Mitte April als sich der Hauptinitiator und Ideengeber nach seiner sportlichen Betätigung noch am selben Abend von einigen Fußballkameraden eine Meinung zu seiner Idee einholt. Ein virtuelles Laufevent in unserer Region? Wie möchte man dies denn umsetzen? Als die Befragten die Gedanken für ein hartes Stück Arbeit aber auch für eine kreative Abwechslung in der Corona-Zeit befanden, wurden auch erste Stimmen aus der weiteren Vorstandschaft eingeholt.

Das Hauptargument für eine virtuelle Challenge war, dass man die Monotonie durch Corona für den Verein nutzen und dadurch Bewegungsfreude und Lauffieber auch auf andere Sportvereinsmitglieder verbreiten wollte.

Als willkommener Nebeneffekt konnte man das Sportereignis darüber hinaus noch nutzen um die ausgefallenen Veranstaltung des Sportvereins und die damit versäumten Einnahmen zumindest zum kleinen Teil finanziell zu kompensieren. Dies begründet auch die Teilnahmegebühr, die fast ausschließlich als Deckungsbeitrag der Kosten des Virtual Runs gesehen werden kann. Im Vordergrund sollte jedoch stets die sportliche Herausforderung und Animation stehen.

Ähnlich wie die „Klopapierchallenge“, bei der ein Video des Jonglierens mit einer Toilettenpapierrolle veröffentlicht wurde, oder „Dorf, Land, Fluss“, mit dem die SG durch die Abwandlung des Spieleklassikers „Stadt, Land, Fluss“ bereits für mediales Aufsehen sorgte, wollte Michael Haydn ein Event ins Leben rufen, bei dem zunächst nicht geplant war, dass es solch hohe Wellen schlagen würde.

Nach anfänglichem Brainstorming und ersten Videokonferenzen zur Festlegung von Sportarten und Distanzen war schnell klar, dass das Ereignis nicht nur intern im Sportverein sondern auch darüber hinaus stattfinden könnte. Dafür musste man jedoch entsprechende Unterstützung ins Boot holen, welche sich in Form von Sponsoren und Werbepartner für den Virtual Run einsetzt.

Glücklicherweise konnte der Triathlet und Iron-Man Florian Schedlbauer als Gesicht für den Virtual Run gewonnen werden, was ideal für die Darstellung der verschiedenen Disziplinen war. Durch seine familiäre Verbindung nach Schönbrunn und seine sofortige Kooperationsbereitschaft hatte man das perfekte Aushängeschild gefunden, das das Event mit seiner Bekanntheit auch überregional bewerben konnte.

In Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement unseres Landkreises in Person von Regionalmanager Stefan Schuster wurde das Event auf den Namen „FRG Virtual Run“ getauft, wodurch es einerseits seinen regionalen Anspruch behielt und andererseits über die Dorfgrenzen Schönbrunns hinaus bekannt wurde. Das Regionalmanagement sicherte mit seiner medialen Reichweite als Partner auch seine weitere Unterstützung zu und trug dabei maßgeblich zum Erfolg bei.

Mit einer relativ kurzen Vorbereitungszeit konnte man durch viele fleißige Hände der Hauptinitiatoren Michael Haydn, Andreas Schuster, Thomas Pauli und Alexander Pauli und deren Know-how schließlich bereits am letzten April-Wochenende mit der Challenge starten, wollte man doch die Einschränkungen durch COVID-19 möglichst frühzeitig als Ansporn für individuelle Trainingseinheiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen. Der enorme und oftmals unsichtbare Aufwand würde sich nach anfänglichen Schätzungen bei einer Teilnehmerzahl von ca. 100 bis 150 auszahlen.

Mit einer schlussendlichen Teilnehmerstärke von 345 wurde dieses Ziel mehr als übertroffen. Dadurch, dass man ein derartiges Event noch nie durchgeführt hat, war man sich der möglichen Reichweite nicht bewusst. Offensichtlich konnten jedoch viele Menschen im und über den Landkreis hinaus von der Herausforderung gegen sich selbst angespornt und so von #sportalleingemeinsam überzeugt werden.

Das Interesse am einzigen regional stattfindenden Sportevent der Region zu Zeiten von Corona war enorm. Neben zahlreichen Artikeln in der Heimatzeitung PNP konnte man entsprechende Aufmerksamkeit auch über viele weitere bekannte Kanäle, wie bspw. waidler.com, sp4ort, FuPa.de, heimatsport.de und sogar im Fernsehen auf NiederbayernTV erreichen. Sogar in den Regionen Straubing und Viechtach wurde das Event medial erwähnt.

Die durch diese mediale Aufmerksamkeit erzeugte Reichweite spiegelt sich auch in den Zahlen in Form von zurückgelegten Kilometern auf den Straßen und Wanderwegen des Bayerischen Waldes wider. So kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des FRG Virtual Run auf eine bewältigte Strecke von bemerkenswerten 11.834,45 km und wurden damit zu ca. 998:00:54 Stunden Bewegung in fünf verschiedenen Disziplinen animiert. „Ein voller Erfolg!“, so das übereinstimmende Urteil aller Verantwortlichen. Das Ziel Menschen zu Bewegung zu animieren wurde vollends erreicht.

Ähnlich wie viele Absolventen des FRG Virtual Run wohl nicht davon überzeugt waren die sportlichen Herausforderungen gegen sich selbst meistern zu können, waren auch die Organisatoren vom Erfolg positiv überrascht und dadurch gewillt das Ereignis zu wiederholen. Von vielen Seiten gab es enormen Zuspruch für die Aktion, sodass die DJK SG Schönbrunn im nächsten Jahr eine Fortsetzung dieses Events plant. Erste Ideen dafür existieren bereits. Auch in einem Gespräch mit dem Regionalmanagement Ende des Jahres soll über die Fortsetzung entschieden werden, welche unter der Schirmherrschaft des Sportvereins ausgetragen werden soll.

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